ZIELGRUPPEN

Tourismus in Papenburg

Das gelebte Zusammenspiel von Fortschritt und Tradition hat Papenburg zu einem bewährten Urlaubsziel gemacht. Es gibt jede Menge zu sehen und zu tun – für Singles, Paare, Familien und gleichermaßen für Jung und Alt. Für die Geschichtsinteressierten hat Papenburg eine im wahrsten Sinne anschauliche Vergangenheit. Denn viele Schaffensgeräte von damals sind als sichtbare Zeitzeugen ins Stadtbild eingebunden. Als Tourist müssen Sie also nicht lange nach geschichtsträchtigen Fotomotiven suchen, sondern finden diese überall in der Stadt verteilt und viele noch an ihren ursprünglichen Wirkungsstätten.

Da ist zum Beispiel der Alte Turm, das Wahrzeichen des Papenburger Stadtteils Obenende. Er ist ein Nachbau des Leuchtturms von Riga und ermöglicht einen Ausblick bis zu den Hallen der Meyer Werft.
In der Alten Drostei am Hauptkanal ist fußläufig vom Arkadenhaus zu erreichen. Sie ist das älteste Haus Papenburgs und macht Papenburgs Geschichte erlebbar. Heute finden in der Drostei Lesungen, Ausstellungen und touristische Führungen statt. Man kann die alte Tradition des Axtwerfens erlernen, traditionelles Vespern genießen, leckeren Kuchen bei einer Tasse Kaffee essen oder einer ostfriesischen Teezermonie beiwohnen. Auch Brot backen und einen Picknickkorb mit Leckereien befüllen, können als Gruppe oder als Individualbesucher miterlebt werden. Die zentrale Aussage ist: Hier bist du als Menschen gern gesehen, nicht nur als Konsument.

Das harte Leben der ersten Siedler um 1631 wird in der Von-Velen-Anlage am Splitting links demonstriert. Erfahrene Museumsführer erzählen über den Alltag im lebensfeindlichen Moor und zeigen die Techniken von damals, mit denen das Hochmoor entwässert und der Torf abgebaut wurde.

Und wenn Sie sich wundern, warum direkt vor dem Arkadenhaus ein so imposanter Segler ankert, sind Sie schon in Deutschlands ungewöhnlichstem Freilicht-Schifffahrtsmuseum. Sechs eindrucksvolle Segler liegen in Papenburgs Kanälen. Die originalgetreuen Nachbauten zeugen von den Schiffstypen, die in Papenburgs Werften gebaut wurden. Sie müssen vom Arkadenhaus nur den Hauptkanal entlang schlendern und gelangen zu einer solchen Schiffsgeburtsstätte: dem Forum Alte Werft am Ölmühlenweg. Dies ist der ehemalige Standort der Meyer Werft und heute ein einmaliges Kulturzentrum, welches bewusst mit dem Industriecharme von damals spielt. Rund um die Fertigungshallen, die heute für Musik- und Kulturveranstaltungen genutzt werden, können Sie beeindruckende Maschinen bestaunen, die für den Schiffbau verwendet wurden. Und sind Sie bei der Alten Werft und dem neuen Yachthafen angekommen, empfiehlt es sich die interaktive Tour durch Papenburgs Vergangenheit und Gegenwart im Zeitspeicher mitzumachen.

Falls diese neuartige computerunterstützte Zeitreise Ihren Geschmack getroffen hat, lädt Sie Papenburg ein, weitere Technologien und Innovationen aus unserer Region zu entdecken. Beispielsweise im Besucherzentrum der Meyer Werft. Dort können sie von zwei Galerien aus den Bau der technisch höchst anspruchsvollen Kreuzfahrtgiganten erleben. Ein wiederkehrendes atemberaubendes Spektakel ist die Überführung dieser schwimmenden Städte durch die teils sehr enge Emspassage. Ein Anblick, bei dem sich Stimmungen wie Fernweh, Anspannung und Aufbruch vermischen und ein bleibendes Gefühl entsteht.
Das Kreuzfahrtschiff „Quantum of the Seas“ wurde von der Meyer Werft im Herbst 2014 an die auftraggebende Reederei Royal Caribbean International übergeben und allein ihre Daten sprechen für sich: Sie ist 384 Meter lang, 41 Meter breit und beschert 4180 Gästen einen unvergesslichen Urlaub auf den Weltmeeren. Die Werft ist überdies mit über 3100 Mitarbeitern einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region und ganz bestimmt ein Besuch wert.

Wenn Sie Interesse an weiterführenden Informationen haben, kontaktieren Sie uns. Außerdem möchten wir Sie auf die Homepage der Papenburger Marketing Gesellschaft aufmerksam machen: www.papenburg-tourimus.de. Das folgende Video beantwortet die Frage: Wieso Papenburg eine Reise wert ist?